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Inspiration gegen Transpiration

Beitrag in "SETTE"


 

Übermässige Schweissproduktion insbesondere in den Achselhöhlen kann zu unangenehmen Situationen im Alltag führen. Plötzlich tritt das Schwitzen ein, durch die Angst davor wird es verstärkt. Ein grosser, wachsender Fleck zeichnet sich an Hemd oder Bluse ab. Der erhöhte Austritt von Schweiss, auch Hyperhidrose genannt, kann als eigene Krankheit auftreten oder Symptom anderer Krankheiten wie Diabetes oder Schilddrüsenfehlfunktion sein. Der Leidensdruck der Betroffenen ist erheblich, insbesondere bei der Kombination mit unangenehmer Geruchsbildung.

 

Was hilft

Durch Rasur der Behaarung in den Achselhöhlen kann das Schwitzen reduziert werden. Tragen Sie weite Kleider aus Naturfasern wie Baumwolle und Leinen anstelle von engen Kleidern aus Kunstfasern. Verzichten sie auf scharfe Gewürze und verringern sie den Konsum von Ingwer, Zwiebeln und Knoblauch. Nehmen sie Einfluss auf das vegetative Nervensystem mit Entspannungsübungen im autogenen Training, im Qi Gong oder beim langsamen Yoga.

 

Medikamente

Die Auftragung von Aluminiumchlorid als Gel, Pulver oder in einem Deo vermag die Ausführungsgänge der Schweissdrüsen zu verschliessen und die dadurch Schweissbildung zu unterdrücken. Botulinum ist das beliebteste Medikament zur Behandlung unangenehmen Schwitzens. Es wird mit feinen Nadeln in den betroffenen Hautbereich eingespritzt und vermag den Nervenstimulus zur Schweissproduktion zu unterdrücken. Die Behandlung hält für sechs bis neun Monate.

 

Chirurgische Behandlung

Am erfolgreichsten war bisher die Saugkürretage. Bei dieser Methode wird die Zahl der Schweißdrüsen reduziert. Über kleine Hauteinschnitte werden die Schweißdrüsen im Achselbereich unter Lokalanästhesie zerstört, abgesaugt und weggeschabt. Mit den Geräten für Laserlipolyse kann die Zahl der Drüsen ebenfalls vermindert werden. Beide Verfahren haben zum Nachteil, dass nach drei bis fünf Jahren Teile der Drüsen regenerieren und das Schwitzen wieder verstärkt auftritt...

 

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